Taubenhilfe Konstanz
Notrufnummer: +49 152 22495101
Die Taubenhilfe Konstanz versorgt verletzte und kranke Tauben, zieht elternlose Küken auf, tauscht Eier aus und befreit verschnürte Tauben. Beim monatlich stattfindenden Kuchen für die Welt-Stand des Animal Pride sind sie in der Regel auch immer mit einem Tisch vertreten und klären auf und informieren. Ihr Ziel ist es ein Taubenhaus in Konstanz zu haben um die Tauben weg von der Straße zu bekommen, tiergerecht zu versorgen und die Anzahl durch Eier tauschen zu reduzieren.
Wissenswertes über Tauben
Tauben übertragen nicht mehr Krankheiten als andere Haustiere auch. Stadttauben sind keine Wildtiere und kommen daher ohne menschliche Hilfe in Städten nicht zurecht. Eine Stadttaube ist in ihrem Leben in der Regel nicht einen Tag satt gewesen. Sie lebt vom Zivilisationsmüll! Durchfall und Siechtum sind die Folge. Stadttauben sind generell stark untergewichtig und erreichen im Schnitt nur ein Zehntel ihrer eigentlichen Lebenserwartung.
Richtig ist, dass Stadttauben von Felsentauben abstammen – auch deswegen fühlen sie sich gerade in Hochhäusern oder an Kirchtürmen in der Innenstadt wohl. Die Tauben, die man heutzutage in Städten antrifft, stammen aber hauptsächlich von verlorenen Brief- und Zuchttauben ab. Sie sind also vom Menschen gezüchtet und kommen ohne menschliche Hilfe in den Städten nicht zurecht. Stadttauben sind nicht frech und aufdringlich: Sie laufen aus Hunger und Verzweiflung in Imbissbuden und Bäckereien herum.
Taubenkot mag hässlich sein, aber ätzend ist er nicht! Die Technische Universität Darmstadt hat bereits im Jahr 2012 die Wirkung des Taubenkots auf unterschiedliche Materialien zum Hausbau getestet. Sie fand heraus, wie der Tagesspiegel zusammenfasst, dass die Ausscheidungen „(…) keinerlei Schäden anrichten, weder bei Buntsandstein, Granit oder Zementmörtel noch bei Vollklinker, Vollziegel oder unbehandeltem lasierten Nadelholz. Lediglich bestimmte Bleche können, wird der Kot nicht binnen wenigen Wochen entfernt, zeitiger rosten. Dies gilt allerdings auch für jeden anderen Vogelkot.“ Nur Tauben, die nicht artgerecht mit Körnern gefüttert werden, haben den grünlich-weißen, sogenannten „Hungerkot“. Tauben, die Körner fressen, haben braunen, festen Kot, der unschädlich ist!
Häufig versuchen Menschen, Tauben mit Netzen und Spikes zu vertreiben: Dabei haben es Tauben schwer genug! Stadttauben sind sehr standorttreu und lassen sich durch solche Maßnahmen kaum vertreiben. Viel effektiver und tierschutzfreundlicher machen es über 60 andere deutsche Städte mit Taubenhäusern: Dort werden die Tiere artgerecht gefüttert und die Eier ausgetauscht, um die Taubenzahlen klein zu halten. Das bedeutet, sie stören die Menschen weniger, da sie über 80 % ihrer Zeit in den Taubenhäusern verbringen, weil sie nicht den ganzen Tag auf Nahrungssuche sein müssen! Das ist eine gute Lösung – sowohl für die Menschen als auch für die Tiere!
Kontakt zur Taubenhilfe Konstanz
Wenn du eine verletzte oder hilfsbedürftige Taube findest oder dich engagieren möchtest melde Dich bei Stefanie Zentner: +49 152 53623965
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